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Sicherheitslage im Schweizer Profifussball verbessert sich weiter

15. Juli 2026

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Die Swiss Football League (SFL) sieht sich durch die aktuellen Zahlen des Gesamtschweizerischen Lagebilds Sport (GSLS) des Bundesamts für Polizei (fedpol) in ihrem gemeinsam mit den Klubs, Behörden und weiteren Partnern eingeschlagenen Weg bestätigt. Die Statistik für die Saison 2025/26 zeigt eine markante Verbesserung der Sicherheitslage im Schweizer Profifussball.

Für die im neusten Bericht des fedpol erfassten 414 Spiele der Brack Super League und der dieci Challenge League wurden 316 Spiele als grün, 65 als gelb und 33 als rot bewertet. Im Vergleich zur Vorsaison entspricht dies einem Anstieg der grün bewerteten Spiele um 9 Prozent (von 290 auf 316), einem Rückgang der gelb bewerteten Spiele um 17 Prozent (von 78 auf 65) sowie einer Abnahme der rot bewerteten Spiele um 23 Prozent (von 43 auf 33). 

Besonders deutlich wird die Entwicklung im Mehrjahresvergleich: Während in der Saison 2023/24 noch 267 Spiele als grün und 64 als rot eingestuft wurden, weist die aktuelle Statistik 316 grüne und nur noch 33 rote Spiele aus. Die Zahlen bestätigen damit einen positiven Trend über mehrere Jahre. 

Die SFL wertet diese Entwicklung als Bestätigung des eingeschlagenen Weges. Gemeinsam mit den Klubs, Behörden, Fanorganisationen und weiteren Partnern wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche präventive und deeskalierende Massnahmen umgesetzt. Die aktuellen Zahlen zeigen, dass nachhaltige Sicherheitsarbeit dort Wirkung entfaltet, wo Prävention, Dialog und die konsequente Verfolgung von Einzeltätern zusammenspielen. 

Fokus auf wirksame Massnahmen legen 
«Die offiziellen Zahlen des fedpol bestätigen, dass sich die Sicherheitslage im Schweizer Profifussball weiter verbessert hat», sagt Claudius Schäfer, CEO der Swiss Football League. «Diese Entwicklung bestärkt uns darin, den Fokus weiterhin auf jene Massnahmen zu legen, deren Wirkung nachweisbar ist. Sicherheit entsteht dort, wo Prävention, Dialog und die konsequente Verfolgung von Personen, die Regeln verletzen oder andere gefährden, Hand in Hand gehen.» 

Gleichzeitig hält die SFL fest, dass jeder Vorfall von Gewalt, Diskriminierung oder Gefährdung einer zu viel ist. Die positive Entwicklung darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass weiterhin konsequent an einer Verbesserung der Sicherheitslage gearbeitet werden muss. Entscheidend ist jedoch, dass die Diskussion nicht allein über die Anzahl von Massnahmen geführt wird, sondern über deren tatsächliche Wirksamkeit. 

Die SFL ist überzeugt, dass sich die Sicherheitslage weiter verbessern lässt, wenn gezielt auf Massnahmen gesetzt wird, die individuelles Fehlverhalten verhindern, Täter identifizieren und Verstösse konsequent sanktionieren. Gemeinsam mit den Klubs, Behörden, Fanorganisationen und weiteren Partnern wird sie den eingeschlagenen Weg konsequent weiterverfolgen – mit dem Ziel, allen Besucherinnen und Besuchern sichere, friedliche und attraktive Fussballerlebnisse zu ermöglichen.