Swiss Football LeagueSwiss Football League

Klubs beschliessen Massnahmenpaket für Challenge League – aber keine Aufstockung 

27. März 2026

SFL

ORG

Die Klubs der Swiss Football League (SFL) haben an einer ausserordentlichen Generalversammlung in Muttenz wichtigen Reformschritten für die Stärkung der Nachwuchsförderung in der Challenge League zugestimmt. Die Aufstockung von 10 auf 12 Klubs lehnten sie dagegen ab. 

In den letzten Monaten wurde im Rahmen des Projekts «Next Generation Challenge League» in verschiedenen Arbeitsgruppen und zahlreichen Klubtreffen ein umfassendes Massnahmenpaket für die zweithöchste Liga erarbeitet. Ziel ist es, einen nachhaltigen Mentalitätswechsel in der Challenge League zu verankern und die Entwicklung sowie den Einsatz junger, lokal ausgebildeter Spieler gezielt und messbar zu stärken. 

Das von den Klubs an der heutigen Versammlung verabschiedete Paket umfasst in einem ersten Teil finanzielle Anreize und reglementarische Anpassungen für die Challenge League. Dazu zählen ein Bonus-/Malus-System für den Einsatz von Schweizer U21-Spielern in der UBS Youth Trophy, die Reduktion der Kontingentsliste von 21 auf 20 Plätze ab der Saison 2027/28 sowie die Verpflichtung zur Anstellung eines vollamtlichen Cheftrainers. 

Weiter beschlossen die Klubs eine generelle Erhöhung der Ausbildungsbeiträge bei Transfers von nicht lokal ausgebildeten Spielern. Damit soll ein zusätzlicher Anreiz geschaffen werden, heimische Talente gleicher Qualität zu bevorzugen. Alle Massnahmen treten gestaffelt ab der Saison 2026/27 in Kraft. 

Keine Aufstockung der Challenge League auf 12 Klubs
In einer zweiten Abstimmung hatten die SFL-Klubs über den Grundsatzentscheid zur Aufstockung der Challenge League von 10 auf 12 Klubs ab der Saison 2027/28 zu befinden. Der Antrag verpasste die erforderliche Zweidrittelmehrheit klar und wurde abgelehnt. Damit bleibt die Challenge League in ihrer heutigen Struktur mit 10 Klubs bestehen.