Swiss Football LeagueSwiss Football League

Die dieci Challenge League im grossen Statistik-Vergleich

01. Juni 2026

DCL

Effizienz, Passqualität, Heimstärke und Comeback-Qualitäten: Der datenbasierte Statistik-Vergleich der dieci Challenge League 2025/26 zeigt auf Basis der Daten von Stats Perform, welche Teams in welchen Bereichen überzeugten – und wo klare Unterschiede sichtbar wurden.

Der FC Vaduz sicherte sich in der Saison 2025/26 den Meistertitel der dieci Challenge League und den direkten Aufstieg in die Brack Super League. Der FC Aarau belegte Rang zwei und erhielt damit die Chance auf den Aufstieg über die Barrage gegen den Grasshopper Club Zürich, musste sich dort jedoch geschlagen geben. Welche Teams in den verschiedenen statistischen Kategorien überzeugten, zeigt der grosse Ligavergleich.

1. Chancenverwertung

Nicht immer gewinnt die Mannschaft mit den meisten Chancen. Oft entscheidet vielmehr, wer aus seinen Möglichkeiten am meisten macht. Ein Blick auf die Chancenverwertung zeigt, welche Teams vor dem Tor besonders effizient agierten.

Rang

Team

Tore

Chancenverwertung

1

Yverdon Sport FC

75

15.9%

2

FC Vaduz

75

15.2%

3

FC Aarau

77

12.5%

4

FC Rapperswil-Jona

52

12.5%

5

Neuchâtel Xamax FCS

55

11.5%

6

FC Stade-Lausanne-Ouchy

59

10.2%

7

AC Bellinzona

40

9.6%

8

Etoile Carouge FC

46

9.5%

9

FC Wil 1900

39

8.1%

10

FC Stade Nyonnais

33

7.5%

Fazit:
Der Yverdon Sport FC gehörte offensiv zu den produktivsten Teams der Liga und stellte gleichzeitig die beste Chancenverwertung. Der FC Aarau erzielte zwar die meisten Tore insgesamt (77), benötigte dafür aber mehr Möglichkeiten. Auffällig ist auch der Vergleich zwischen dem FC Aarau und dem FC Rapperswil-Jona: Beide weisen eine Chancenverwertung von 12.5 Prozent auf, dennoch erzielten die Aargauer 25 Tore mehr.

2. Schussgenauigkeit

Wer oft trifft, schiesst nicht automatisch präzise. Die Schussgenauigkeit zeigt, welche Teams ihre Abschlüsse am häufigsten aufs Tor brachten.

Rang

Team

Schüsse

Schüsse aufs Tor

Geblockte Schüsse

Schussgenauigkeit

1

FC Vaduz

493

192

128

38.9%

2

Yverdon Sport FC

473

177

116

37.4%

3

FC Aarau

616

229

160

37.2%

4

FC Rapperswil-Jona

417

151

111

36.2%

5

FC Stade-Lausanne-Ouchy

580

202

140

34.8%

6

FC Wil 1900

480

165

113

34.4%

7

Neuchâtel Xamax FCS

477

162

131

34.0%

8

AC Bellinzona

418

131

117

31.3%

9

Etoile Carouge FC

487

149

151

30.6%

10

FC Stade Nyonnais

438

127

113

29.0%

Fazit:
Der FC Aarau gab mit Abstand die meisten Abschlüsse ab und brachte 229 davon aufs Tor – ebenfalls Ligabestwert. Die höchste Präzision erreichte jedoch der FC Vaduz. Die Bandbreite der Liga reicht von 29 bis knapp 39 Prozent Schussgenauigkeit.

3. Tore in der ersten und zweiten Halbzeit

Wann ein Team seine Tore erzielt, sagt oft viel über dessen Spielweise aus. Einige Mannschaften legten früh los, andere wurden erst nach dem Seitenwechsel richtig gefährlich.

Rang

Team

Tore 1. HZ

Tore 2. HZ

Anteil Tore 2. HZ

1

Neuchâtel Xamax FCS

22

33

60.0%

2

Yverdon Sport FC

30

45

60.0%

3

Etoile Carouge FC

20

26

56.5%

4

FC Stade-Lausanne-Ouchy

27

32

54.2%

5

FC Wil 1900

18

21

53.8%

6

FC Aarau

36

41

53.2%

7

FC Vaduz

39

36

48.0%

8

AC Bellinzona

21

19

47.5%

9

FC Rapperswil-Jona

29

23

44.2%

10

FC Stade Nyonnais

20

13

39.4%

Fazit:
Sechs Teams erzielten mehr Tore nach der Pause als davor. Besonders deutlich war dies bei Neuchâtel Xamax FCS und dem Yverdon Sport FC, die jeweils 60 Prozent ihrer Treffer in der zweiten Halbzeit erzielten. Der FC Stade Nyonnais war dagegen deutlich erfolgreicher in den ersten 45 Minuten.

4. Gegentore in der ersten und zweiten Halbzeit

Während einige Teams offensiv nach der Pause zulegten, hatten andere gerade dann defensiv Probleme.

Rang

Team

Gegentore 1. HZ

Gegentore 2. HZ

Anteil Gegentore 2. HZ

1

FC Rapperswil-Jona

25

37

59.7%

2

Etoile Carouge FC

23

31

57.4%

3

AC Bellinzona

34

43

55.8%

4

FC Stade-Lausanne-Ouchy

24

27

52.9%

5

FC Wil 1900

26

29

52.7%

6

FC Stade Nyonnais

29

31

51.7%

7

FC Vaduz

20

21

51.2%

8

Yverdon Sport FC

24

24

50.0%

9

FC Aarau

26

21

44.7%

10

Neuchâtel Xamax FCS

31

25

44.6%

Fazit:
AC Bellinzona kassierte mit 77 Gegentoren die meisten der Liga und musste auch nach der Pause am häufigsten hinter sich greifen. Acht Teams erhielten mehr Gegentreffer in der zweiten Halbzeit. Lediglich der FC Aarau und Neuchâtel Xamax FCS kassierten häufiger vor dem Seitenwechsel.

5. Passspiel ohne Flanken

Die Qualität des Passspiels ist oft ein guter Indikator für Spielkontrolle. Besonders ohne Flanken lassen sich Ballzirkulation und technische Sicherheit gut messen.

Rang

Team

Pässe ohne Flanken

Passgenauigkeit

1

Yverdon Sport FC

14'197

86.4%

2

FC Vaduz

16'308

86.3%

3

Etoile Carouge FC

12'781

85.6%

4

FC Stade-Lausanne-Ouchy

13'028

85.3%

5

Neuchâtel Xamax FCS

12'599

84.7%

6

FC Rapperswil-Jona

11'938

84.2%

7

FC Wil 1900

12'340

83.0%

8

FC Stade Nyonnais

11'391

81.6%

9

AC Bellinzona

10'178

80.3%

10

FC Aarau

10'465

79.9%

Fazit:
Der FC Vaduz spielte die meisten Pässe der Liga, musste sich bei der Genauigkeit aber knapp dem Yverdon Sport FC geschlagen geben. Die Waadtländer führten das Ranking mit 86.4 Prozent an. Der FC Aarau belegte bei der Passgenauigkeit den letzten Rang.

6. Passspiel in der gegnerischen Hälfte

Je weiter vorne gespielt wird, desto schwieriger werden die Pässe. Umso bemerkenswerter sind hohe Erfolgsquoten in der gegnerischen Platzhälfte.

Rang

Team

Pässe gegnerische Hälfte

Passquote gegnerische Hälfte

1

Yverdon Sport FC

8'412

78.1%

2

FC Vaduz

9'556

76.6%

3

Etoile Carouge FC

7'105

75.8%

4

FC Stade-Lausanne-Ouchy

8'829

75.7%

5

Neuchâtel Xamax FCS

7'936

75.4%

6

FC Wil 1900

8'438

73.1%

7

FC Rapperswil-Jona

7'044

72.2%

8

FC Stade Nyonnais

6'705

70.5%

9

FC Aarau

8'232

70.3%

10

AC Bellinzona

6'818

68.9%

Fazit:
Der FC Vaduz war das einzige Team mit mehr als 9000 Pässen in der gegnerischen Hälfte. Die höchste Passquote in diesem Bereich erreichte jedoch der Yverdon Sport FC. AC Bellinzona bildete mit 68.9 Prozent das Schlusslicht.

7. Passspiel im Angriffsdrittel

Je näher ein Team dem gegnerischen Tor kommt, desto schwieriger werden die Pässe. Umso bemerkenswerter sind hohe Erfolgsquoten im Angriffsdrittel, wo Raum und Zeit deutlich knapper werden.

Rang

Team

Pässe Angriffsdrittel

Passgenauigkeit Angriffsdrittel

1

Yverdon Sport FC

4'516

72.5%

2

Etoile Carouge FC

3'938

70.9%

3

FC Stade-Lausanne-Ouchy

4'985

70.8%

4

Neuchâtel Xamax FCS

4'453

70.7%

5

FC Vaduz

5'021

70.1%

6

FC Wil 1900

4'720

67.8%

7

FC Rapperswil-Jona

3'924

66.9%

8

FC Aarau

4'843

65.5%

9

FC Stade Nyonnais

3'400

64.7%

10

AC Bellinzona

3'550

63.6%

Fazit:
Der Yverdon Sport FC verfügte über das präziseste Passspiel im gegnerischen Angriffsdrittel. Mehr als sieben von zehn Pässen fanden dort einen Mitspieler. Die meisten Pässe in diesem Bereich spielte hingegen der FC Vaduz, dessen Passquote von 70.1 Prozent für Rang fünf reichte.

8. Passspiel in der eigenen Hälfte

Die Grundlage jedes Angriffs wird im Spielaufbau gelegt. Ein Blick auf die Passsicherheit in der eigenen Platzhälfte zeigt, welche Teams den Ball besonders kontrolliert zirkulieren liessen.

Rang

Team

Pässe eigene Hälfte

Passgenauigkeit eigene Hälfte

1

FC Vaduz

9'981

91.8%

2

FC Stade-Lausanne-Ouchy

7'134

91.4%

3

Yverdon Sport FC

8'535

90.8%

4

FC Rapperswil-Jona

7'757

90.1%

5

Etoile Carouge FC

8'296

90.1%

6

Neuchâtel Xamax FCS

7'561

89.4%

7

FC Wil 1900

7'081

89.3%

8

FC Stade Nyonnais

7'694

88.1%

9

FC Aarau

5'540

87.8%

10

AC Bellinzona

6'425

87.3%

Fazit:
Der FC Vaduz dominierte auch diese Statistik. Die Liechtensteiner spielten mit Abstand die meisten Pässe in der eigenen Hälfte und erreichten gleichzeitig die höchste Passgenauigkeit. Mit 9'981 Pässen lagen sie mehr als 1'400 Zuspiele vor dem zweitplatzierten Yverdon Sport FC. AC Bellinzona verzeichnete den tiefsten Wert der Liga.

9. Defensive Stabilität: Zugelassene Schüsse und Gegentore

Eine starke Defensive zeigt sich nicht nur bei den Gegentoren, sondern bereits darin, wie viele Abschlüsse überhaupt zugelassen werden. In dieser Kategorie sticht insbesondere ein Team hervor.

Rang

Team

Gegnerische Schüsse gesamt

Gegnerische Schüsse aufs Tor

Gegentore

1

FC Stade-Lausanne-Ouchy

343

146

51

2

FC Vaduz

447

127

41

3

FC Aarau

456

139

47

4

Yverdon Sport FC

459

152

48

5

Neuchâtel Xamax FCS

470

162

56

6

AC Bellinzona

495

175

77

7

Etoile Carouge FC

504

158

54

8

FC Wil 1900

520

182

55

9

FC Rapperswil-Jona

577

235

62

10

FC Stade Nyonnais

608

209

60

Fazit:
Der FC Stade-Lausanne-Ouchy liess die wenigsten gegnerischen Abschlüsse zu und stellte damit eine der stabilsten Defensiven der Liga. Die wenigsten Gegentore kassierte allerdings der FC Vaduz mit nur 41 Treffern. FC Aarau, Yverdon Sport FC und FC Vaduz gehörten ebenfalls zu den defensiv stärksten Teams. FC Stade Nyonnais musste mit 608 die meisten gegnerischen Abschlüsse zulassen.

10. Weisse Westen

Defensive Stabilität zeigt sich auch darin, wie häufig ein Team ohne Gegentor bleibt.

Rang

Team

Gegentore

Weisse Westen

1

FC Aarau

47

12

2

FC Wil 1900

55

12

3

Yverdon Sport FC

48

12

4

FC Vaduz

41

11

5

Etoile Carouge FC

54

8

6

FC Rapperswil-Jona

62

8

7

FC Stade-Lausanne-Ouchy

51

8

8

AC Bellinzona

77

6

9

FC Stade Nyonnais

60

6

10

Neuchâtel Xamax FCS

56

6

Fazit:
Alle Teams blieben mindestens sechsmal ohne Gegentor. Besonders stark präsentierten sich der FC Aarau, FC Wil 1900 und der Yverdon Sport FC, die jeweils zwölfmal die Null hielten. Der FC Vaduz folgte mit elf weissen Westen knapp dahinter.

11. Wann fallen die Tore?

Die Verteilung der Tore über die einzelnen Spielabschnitte zeigt interessante Muster. Besonders die Schlussphase erwies sich ligaweit als entscheidend.

Team

0-15

16-30

31-45

46-60

61-75

76-90

FC Aarau

19

6

11

10

13

18

AC Bellinzona

7

3

11

7

2

10

Etoile Carouge FC

5

9

6

8

6

12

FC Rapperswil-Jona

7

8

14

4

7

12

FC Stade Nyonnais

7

7

6

3

4

6

FC Stade-Lausanne-Ouchy

7

11

9

9

10

13

FC Vaduz

17

9

13

11

8

17

FC Wil 1900

6

5

7

5

6

10

Neuchâtel Xamax FCS

10

4

8

9

9

15

Yverdon Sport FC

8

11

11

7

13

25

Fazit:
Der FC Aarau war besonders in der Anfangsviertelstunde sowie zwischen der 61. und 75. Minute erfolgreich. Die spektakulärste Zahl liefert jedoch der Yverdon Sport FC: 25 Tore in der Schlussviertelstunde sind Ligahöchstwert und entsprechen einem Drittel aller Saisontore. Ligaweit fielen 25 Prozent aller Treffer zwischen der 76. und 90. Minute.

12. Wann werden die Gegentore kassiert?

Nicht nur die eigenen Tore, sondern auch die Gegentore verteilen sich unterschiedlich über die Spielzeit.

Team

0-15

16-30

31-45

46-60

61-75

76-90

FC Aarau

5

9

12

7

5

9

AC Bellinzona

13

6

15

13

9

21

Etoile Carouge FC

11

5

7

6

13

12

FC Rapperswil-Jona

9

6

10

12

9

16

FC Stade Nyonnais

11

8

10

4

9

18

FC Stade-Lausanne-Ouchy

6

9

9

10

9

8

FC Vaduz

6

9

5

3

4

14

FC Wil 1900

11

7

8

9

7

13

Neuchâtel Xamax FCS

10

8

13

3

8

14

Yverdon Sport FC

11

6

7

6

5

13

Fazit:
AC Bellinzona war in mehreren Spielphasen besonders anfällig und kassierte in vier der sechs Zeitfenster die meisten Gegentore der Liga. Die Schlussviertelstunde erwies sich ligaweit als gefährlichste Phase: Ein Viertel aller Gegentreffer fiel zwischen der 76. und 90. Minute. Am seltensten wurde zwischen der 16. und 30. Minute getroffen.

13. Woher kommen die Tore?

Nicht alle Treffer entstehen auf dieselbe Weise. Während einige Teams ihre Tore vor allem aus kurzer Distanz erzielen, verfügen andere über besondere Qualitäten bei Distanzschüssen, Standardsituationen oder Elfmetern.

Tore nach Position des Torschützen

Rang

Team

Strafraum

Ausserhalb

Direkter Freistoss

Elfmeter

Gesamt

1

FC Aarau

65

9

0

3

77

2

AC Bellinzona

28

6

1

5

40

3

Etoile Carouge FC

31

9

2

4

46

4

FC Rapperswil-Jona

37

5

2

8

52

5

FC Stade Nyonnais

20

6

1

6

33

6

FC Stade-Lausanne-Ouchy

47

6

0

6

59

7

FC Vaduz

52

10

6

7

75

8

FC Wil 1900

29

5

0

5

39

9

Neuchâtel Xamax FCS

46

7

0

2

55

10

Yverdon Sport FC

54

11

2

8

75

Fazit:
Der FC Aarau erzielte 65 seiner 77 Treffer innerhalb des Strafraums und damit sowohl absolut als auch prozentual die meisten Tore aus dem Sechzehner. Der Yverdon Sport FC war mit elf Distanztreffern die erfolgreichste Mannschaft ausserhalb des Strafraums. Bei direkten Freistössen dominierte der FC Vaduz mit sechs Toren – dreimal mehr als die nächstbesten Teams.

14. Woher kommen die Gegentore?

Nicht nur die eigenen Tore, sondern auch die Herkunft der Gegentreffer liefert interessante Erkenntnisse über die Stärken und Schwächen einer Defensive.

Gegentore nach Position des Torschützen

Rang

Team

Strafraum

Ausserhalb

Direkter Freistoss

Elfmeter

Gesamt

1

FC Aarau

32

6

0

9

47

2

AC Bellinzona

54

12

2

9

77

3

Etoile Carouge FC

36

9

3

6

54

4

FC Rapperswil-Jona

52

5

1

4

62

5

FC Stade Nyonnais

47

7

2

4

60

6

FC Stade-Lausanne-Ouchy

38

6

1

6

51

7

FC Vaduz

29

7

1

4

41

8

FC Wil 1900

39

10

2

4

55

9

Neuchâtel Xamax FCS

42

7

2

5

56

10

Yverdon Sport FC

40

5

0

3

48

Fazit:
AC Bellinzona kassierte die meisten Gegentore innerhalb und ausserhalb des Strafraums sowie – gemeinsam mit dem FC Aarau – die meisten nach Elfmetern. Einzig bei direkten Freistössen musste der Etoile Carouge FC häufiger hinter sich greifen.

15. Tore nach Spielsituation

Nicht nur der Ort des Abschlusses ist entscheidend, sondern auch die Entstehung eines Treffers. Die folgende Übersicht zeigt, welche Teams besonders stark aus Standardsituationen oder aus dem laufenden Spiel heraus waren.

Rang

Team

Ecke

Direkter Freistoss

Aus dem Spiel

Elfmeter

Einwurf

Gesamt

1

FC Aarau

6

0

54

3

3

77

2

AC Bellinzona

5

1

27

5

1

40

3

Etoile Carouge FC

1

2

34

4

2

46

4

FC Rapperswil-Jona

6

2

35

8

0

52

5

FC Stade Nyonnais

1

1

23

6

1

33

6

FC Stade-Lausanne-Ouchy

8

0

41

6

0

59

7

FC Vaduz

14

6

42

7

1

75

8

FC Wil 1900

4

0

27

5

1

39

9

Neuchâtel Xamax FCS

3

0

47

2

0

55

10

Yverdon Sport FC

5

2

57

8

0

75

Fazit:
Der FC Aarau stellte mit 77 Treffern die erfolgreichste Offensive der Liga und erzielte die meisten Tore nach Freistössen sowie nach Einwürfen. Aus dem Spiel heraus war der Yverdon Sport FC mit 57 Toren am gefährlichsten. Nach Eckbällen dominierte der FC Vaduz mit 14 Treffern.

16. Gegentore nach Art des Treffers

Die Art der Gegentore zeigt, auf welche Weise Defensiven besonders häufig überwunden wurden.

Rang

Team

Kopf

Links

Rechts

Sonstiges

Eigentor

1

FC Aarau

3

20

23

1

0

2

AC Bellinzona

8

35

33

1

0

3

Etoile Carouge FC

7

17

29

0

1

4

FC Rapperswil-Jona

4

27

29

0

2

5

FC Stade Nyonnais

12

15

30

0

3

6

FC Stade-Lausanne-Ouchy

8

17

26

0

0

7

FC Vaduz

6

17

15

1

2

8

FC Wil 1900

13

14

28

0

0

9

Neuchâtel Xamax FCS

8

13

34

0

1

10

Yverdon Sport FC

3

21

24

0

0

Fazit:
Der FC Wil 1900 kassierte die meisten Kopfballgegentore der Liga und lag damit knapp vor dem FC Stade Nyonnais. Die Waadtländer mussten dafür die meisten Eigentore hinnehmen. Fünf Teams blieben in der Saison ohne Eigentor. Neuchâtel Xamax FCS kassierte die wenigsten Gegentore mit dem linken Fuss, aber die meisten mit dem rechten Fuss.

17. Fouls und Karten

Intensive Zweikämpfe gehören zur dieci Challenge League. Die Statistik zeigt, welche Teams besonders häufig zur Karte griffen – oder vom Schiedsrichter dazu gezwungen wurden.

Rang

Team

Fouls

Gelbe Karten

Rote Karten

Direkte Rote Karten

1

Yverdon Sport FC

389

80

2

0

2

FC Rapperswil-Jona

401

81

2

2

3

Etoile Carouge FC

403

68

3

3

4

FC Stade Nyonnais

455

73

5

2

5

FC Vaduz

459

81

3

1

6

Neuchâtel Xamax FCS

483

73

1

0

7

FC Aarau

528

88

2

1

8

FC Wil 1900

530

74

4

2

9

AC Bellinzona

558

109

5

0

10

FC Stade-Lausanne-Ouchy

559

99

6

1

Fazit:
Der FC Stade-Lausanne-Ouchy beging die meisten Fouls und erhielt auch die meisten Platzverweise. Die meisten direkten roten Karten gingen an den Etoile Carouge FC. AC Bellinzona sammelte mit Abstand die meisten gelben Karten, während Neuchâtel Xamax FCS und AC Bellinzona ohne direkten Platzverweis durch die Saison kamen.

18. Heimtabelle

Zuhause war vor allem ein Team kaum zu schlagen.

Rang

Team

Spiele

S

U

N

Tore

Gegentore

Diff.

Punkte

1

FC Vaduz

18

15

2

1

44

21

23

47

2

FC Aarau

18

13

2

3

36

16

20

41

3

Yverdon Sport FC

18

11

2

5

37

24

13

35

4

Neuchâtel Xamax FCS

18

9

4

5

31

23

8

31

5

FC Stade-Lausanne-Ouchy

18

7

5

6

35

25

10

26

6

FC Rapperswil-Jona

18

8

1

9

23

31

-8

25

7

FC Wil 1900

18

5

5

8

21

29

-8

20

8

Etoile Carouge FC

18

4

7

7

19

26

-7

19

9

FC Stade Nyonnais

18

4

7

7

23

29

-6

19

10

AC Bellinzona

18

5

3

10

24

34

-10

18

Fazit:
Der FC Vaduz war das stärkste Heimteam der Saison. Die Liechtensteiner sammelten die meisten Punkte, erzielten die meisten Heimtore und kassierten nur 21 Gegentore. Etoile Carouge FC und FC Stade Nyonnais gewannen lediglich vier Heimspiele, während AC Bellinzona zuhause am häufigsten verlor.

19. Auswärtstabelle

Während einige Teams zuhause glänzten, punkteten andere besonders erfolgreich in der Fremde.

Rang

Team

Spiele

S

U

N

Tore

Gegentore

Diff.

Punkte

1

FC Aarau

18

12

3

3

41

31

10

39

2

FC Vaduz

18

10

4

4

31

20

11

34

3

Yverdon Sport FC

18

9

5

4

38

24

14

32

4

FC Stade-Lausanne-Ouchy

18

7

3

8

24

26

-2

24

5

Etoile Carouge FC

18

6

3

9

27

28

-1

21

6

FC Wil 1900

18

5

5

8

18

26

-8

20

7

FC Rapperswil-Jona

18

6

1

11

29

31

-2

19

8

Neuchâtel Xamax FCS

18

5

3

10

24

33

-9

18

9

FC Stade Nyonnais

18

1

6

11

10

31

-21

9

10

AC Bellinzona

18

0

5

13

16

43

-27

5

Fazit:
Der FC Aarau war das beste Auswärtsteam der Liga. Am Tabellenende stehen FC Stade Nyonnais und AC Bellinzona, die gleichzeitig die wenigsten Auswärtstore erzielten und besonders viele Gegentore kassierten.

20. Comeback-Qualitäten: Punkte nach Rückstand gewonnen

Nicht jede Mannschaft gibt ein Spiel verloren, wenn sie in Rückstand gerät. Einige Teams bewiesen in der Saison 2025/26 eindrücklich, dass sie auch nach einem Gegentor zurückschlagen können.

Rang

Team

Spiele

S

U

N

Gewonnene Punkte

1

Neuchâtel Xamax FCS

23

5

3

15

18

2

Yverdon Sport FC

18

4

5

9

17

3

FC Stade-Lausanne-Ouchy

22

3

5

14

14

4

FC Vaduz

13

3

5

5

14

5

Etoile Carouge FC

23

2

5

16

11

6

FC Rapperswil-Jona

23

3

0

20

9

7

FC Aarau

10

2

2

6

8

8

FC Stade Nyonnais

23

0

5

18

5

9

AC Bellinzona

27

0

4

23

4

10

FC Wil 1900

18

1

1

16

4

Fazit:
Neuchâtel Xamax FCS bewies die grösste Comeback-Stärke der Liga und gewann nach Rückständen noch 18 Punkte. Die Neuenburger gerieten dabei 23-mal in Rückstand – ein geteilter Höchstwert gemeinsam mit Etoile Carouge FC, FC Rapperswil-Jona und dem FC Stade Nyonnais. Der FC Aarau lag mit lediglich zehn Rückständen am seltensten zurück. AC Bellinzona und FC Wil 1900 holten nach Rückständen jeweils nur vier Punkte und bilden damit das Schlusslicht dieser Wertung.

21. Punkte nach Führung abgegeben

Mindestens genauso wichtig wie die Fähigkeit zur Aufholjagd ist die Kunst, eine Führung über die Zeit zu bringen. Diese Statistik zeigt, welche Teams ihre Vorteile konsequent verteidigten – und welche trotz Führung noch Punkte liegen liessen.

Rang

Team

Spiele

S

U

N

Abgegebene Punkte

1

FC Rapperswil-Jona

21

14

1

6

20

2

Etoile Carouge FC

18

10

6

2

18

3

FC Stade Nyonnais

13

5

6

2

18

4

Yverdon Sport FC

27

20

4

3

17

5

AC Bellinzona

11

5

3

3

15

6

FC Stade-Lausanne-Ouchy

20

14

4

2

14

7

FC Wil 1900

15

10

3

2

12

8

Neuchâtel Xamax FCS

19

14

4

1

11

9

FC Aarau

28

25

2

1

7

10

FC Vaduz

28

25

2

1

7

Fazit:
Der FC Aarau und der FC Vaduz lagen ligaweit am häufigsten in Führung. Beide Teams führten in 28 Spielen und gaben danach lediglich sieben Punkte ab – Bestwert der Liga. Der Yverdon Sport FC folgte mit 27 Führungen, liess aber noch 17 Punkte liegen. Am schwersten tat sich der FC Rapperswil-Jona damit, Führungen ins Ziel zu bringen: Die Rosenstädter gaben insgesamt 20 Punkte ab und verloren sechs Partien trotz Führung noch.