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Die Brack Super League im grossen Statistik-Vergleich

02. Juni 2026

BSL

Effizienz vor dem Tor, Passsicherheit im Spielaufbau oder Defensivstärke nach dem Seitenwechsel: Der grosse Statistik-Vergleich der Brack Super League 2025/26 zeigt auf Basis der Daten von Stats Perform, welche Teams in den verschiedenen Bereichen überzeugten. In zahlreichen Kategorien werden die Stärken und Unterschiede der zwölf Klubs sichtbar – von der Chancenverwertung bis zur Passqualität in der gegnerischen Platzhälfte.

Die Saison 2025/26 der Brack Super League hatte alles, was eine aussergewöhnliche Spielzeit ausmacht: Spannung, Überraschungen und grosse Geschichten. Allen voran der FC Thun, der als Aufsteiger die Liga aufmischte und sich am Ende sensationell den Meistertitel sicherte. Während die Berner Oberländer ganz oben jubelten, musste der FC Winterthur nach einer schwierigen Saison mit 23 Punkten den Gang in die dieci Challenge League antreten. Der Grasshopper Club Zürich verhinderte den Abstieg hingegen in der Barrage gegen den FC Aarau und kämpft auch in der kommenden Saison wieder in der höchsten Schweizer Liga.

1. Chancenverwertung

Viele Abschlüsse garantieren noch lange keine Tore. Entscheidend ist, wie effizient eine Mannschaft ihre Möglichkeiten nutzt. Die Chancenverwertung zeigt, welche Teams aus ihren Abschlüssen am meisten Kapital schlugen.

Rang

Team

Tore

Chancenverwertung

1

BSC Young Boys

80

13.8%

2

Servette FC

71

13.6%

3

FC Luzern

76

13.5%

4

FC Thun

80

12.3%

5

FC St.Gallen 1879

72

11.9%

6

FC Sion

63

11.8%

7

FC Lugano

59

11.8%

8

Grasshopper Club Zürich

48

10.1%

9

FC Zürich

49

10.0%

10

FC Winterthur

44

9.8%

11

FC Lausanne-Sport

53

9.6%

12

FC Basel 1893

55

9.5%

Fazit:
Die BSC Young Boys verwerteten ihre Chancen am effizientesten und führen das Ranking mit 13.8 Prozent an. Knapp dahinter folgen Servette FC und FC Luzern. Am anderen Ende der Tabelle liegt der FC Basel 1893 mit einer Chancenverwertung von 9.5 Prozent. Ligaweit führte lediglich etwas mehr als jeder neunte Abschluss zu einem Tor.

2. Schussgenauigkeit

Nicht nur die Anzahl der Abschlüsse, sondern auch deren Präzision entscheidet über den Offensiverfolg. Die Schussgenauigkeit zeigt, wie häufig die Teams das gegnerische Tor tatsächlich prüften.

Rang

Team

Schüsse

Schüsse aufs Tor

Geblockte Schüsse

Genauigkeit

1

FC Lugano

502

183

142

36.5%

2

FC Basel 1893

581

210

157

36.1%

3

FC Zürich

490

177

137

36.1%

4

BSC Young Boys

582

209

163

35.9%

5

FC St.Gallen 1879

606

213

139

35.1%

6

Servette FC

521

182

142

34.9%

7

FC Lausanne-Sport

551

192

127

34.8%

8

Grasshopper Club Zürich

475

165

119

34.7%

9

FC Winterthur

448

154

127

34.4%

10

FC Sion

534

177

142

33.1%

11

FC Thun

649

215

178

33.1%

12

FC Luzern

564

173

162

30.7%

Fazit:
Der FC Thun gab mit 649 Abschlüssen deutlich die meisten Schüsse der Liga ab und übertraf den zweitplatzierten FC St.Gallen 1879 um mehr als 40 Abschlüsse. Dennoch belegten die Berner Oberländer bei der Schussgenauigkeit lediglich den geteilten zweitletzten Rang. Die höchste Präzision zeigte der FC Lugano.

3. Tore in der ersten und zweiten Halbzeit

Wann ein Team seine Tore erzielt, verrät oft viel über dessen Spielweise und Ausdauer. In der Saison 2025/26 waren die Teams besonders nach dem Seitenwechsel erfolgreich.

Rang

Team

Tore 1. HZ

Tore 2. HZ

Tore 2. HZ in %

1

BSC Young Boys

29

51

63.8%

2

FC Luzern

30

46

60.5%

3

Servette FC

29

42

59.2%

4

FC Thun

34

46

57.5%

5

FC Lugano

26

33

55.9%

6

FC Lausanne-Sport

24

29

54.7%

7

FC Basel 1893

25

30

54.5%

8

FC Winterthur

20

24

54.5%

9

FC Zürich

23

26

53.1%

10

FC St.Gallen 1879

34

38

52.8%

11

FC Sion

30

33

52.4%

12

Grasshopper Club Zürich

23

25

52.1%

Fazit:
Alle zwölf Teams erzielten mehr Tore in der zweiten Halbzeit als in der ersten. Besonders ausgeprägt war dieser Trend bei den BSC Young Boys und dem FC Luzern, die über 60 Prozent ihrer Treffer nach dem Seitenwechsel erzielten.

4. Gegentore in der ersten und zweiten Halbzeit

Während viele Teams offensiv nach der Pause zulegten, zeigte sich defensiv ein gemischtes Bild.

Rang

Team

Gegentore 1. HZ

Gegentore 2. HZ

Gegentore 2. HZ in %

1

FC Lugano

15

27

64.3%

2

FC Lausanne-Sport

24

43

64.2%

3

FC Luzern

27

39

59.1%

4

FC Winterthur

41

59

59.0%

5

FC Basel 1893

24

34

58.6%

6

FC Zürich

31

41

56.9%

7

BSC Young Boys

30

39

56.5%

8

Grasshopper Club Zürich

33

41

55.4%

9

FC St.Gallen 1879

22

25

53.2%

10

FC Thun

25

27

51.9%

11

Servette FC

33

30

47.6%

12

FC Sion

22

18

45.0%

Fazit:
Der FC Sion stellte mit nur 40 Gegentoren die beste Defensive der Liga und kassierte gleichzeitig die wenigsten Gegentreffer nach der Pause. Der FC Lugano musste zwar insgesamt nur 42 Gegentore hinnehmen, verzeichnete jedoch den höchsten Anteil an Gegentreffern in der zweiten Halbzeit.

5. Passspiel ohne Flanken

Die Passgenauigkeit ohne Flanken gibt einen guten Einblick in die Spielkontrolle und technische Sicherheit der Teams.

Rang

Team

Pässe ohne Flanken

Passgenauigkeit

1

FC Lugano

17'439

87.3%

2

FC Basel 1893

16'321

85.6%

3

BSC Young Boys

15'974

85.0%

4

FC Sion

14'742

83.7%

5

Servette FC

15'486

83.4%

6

FC Luzern

14'192

82.0%

7

FC Lausanne-Sport

14'534

80.6%

8

FC Zürich

13'379

78.1%

9

FC Winterthur

12'507

76.4%

10

FC Thun

11'466

74.0%

11

FC St.Gallen 1879

11'049

73.1%

12

Grasshopper Club Zürich

12'023

71.9%

Fazit:
Der FC Lugano spielte die meisten Pässe der Liga und wies gleichzeitig die höchste Passgenauigkeit auf. Bemerkenswert ist hingegen der FC Thun: Trotz Tabellenrang eins belegten die Berner Oberländer bei der Passgenauigkeit lediglich Rang zehn.

6. Passspiel in der gegnerischen Hälfte

Je weiter vorne gespielt wird, desto schwieriger werden die Zuspiele. Umso bemerkenswerter sind hohe Passquoten in der gegnerischen Platzhälfte.

Rang

Team

Pässe gegnerische Hälfte

Genauigkeit

1

FC Lugano

7'919

77.1%

2

FC Basel 1893

8'792

75.8%

3

BSC Young Boys

9'037

75.6%

4

Servette FC

8'436

72.9%

5

FC Lausanne-Sport

9'188

72.8%

6

FC Sion

7'947

72.1%

7

FC Luzern

7'790

70.5%

8

FC Zürich

7'821

67.0%

9

FC Winterthur

6'437

62.2%

10

Grasshopper Club Zürich

7'494

61.4%

11

FC St.Gallen 1879

6'997

60.5%

12

FC Thun

7'024

60.5%

Fazit:
Der FC Lausanne-Sport spielte die meisten Pässe in der gegnerischen Hälfte, während der FC Lugano die höchste Passquote erreichte. Auffällig ist, dass der FC Thun und der FC St.Gallen 1879 trotz Rang eins und zwei in der Meisterschaft die tiefsten Werte bei der Passgenauigkeit in der gegnerischen Hälfte aufweisen.

7. Passspiel im Angriffsdrittel

Je näher ein Team dem gegnerischen Tor kommt, desto schwieriger werden die Zuspiele. Umso bemerkenswerter sind hohe Erfolgsquoten im Angriffsdrittel, wo Räume enger und Entscheidungen schneller getroffen werden müssen.

Rang

Team

Pässe Angriffsdrittel

Passgenauigkeit Angriffsdrittel

1

FC Lugano

4'024

72.4%

2

BSC Young Boys

5'087

71.8%

3

FC Basel 1893

4'763

71.3%

4

Servette FC

4'591

69.9%

5

FC Sion

4'454

68.9%

6

FC Lausanne-Sport

5'135

67.5%

7

FC Luzern

4'640

67.3%

8

FC Zürich

4'328

62.7%

9

FC Winterthur

3'451

57.7%

10

FC Thun

4'691

57.7%

11

Grasshopper Club Zürich

4'128

57.1%

12

FC St.Gallen 1879

4'248

56.5%

Fazit:
Der FC Lugano weist das präziseste Passspiel im gegnerischen Angriffsdrittel auf. Mehr als sieben von zehn Pässen fanden dort einen Mitspieler. Die meisten Zuspiele in diesem Bereich spielte hingegen der FC Lausanne-Sport, der bei der Genauigkeit jedoch nur Rang sechs belegte.

8. Passspiel in der eigenen Hälfte

Der Spielaufbau beginnt tief in der eigenen Platzhälfte. Die Passsicherheit in diesem Bereich gibt Aufschluss darüber, wie kontrolliert und sauber eine Mannschaft ihre Angriffe vorbereitet.

Rang

Team

Pässe eigene Hälfte

Passgenauigkeit eigene Hälfte

1

FC Lugano

10'191

91.3%

2

BSC Young Boys

7'659

90.8%

3

FC Basel 1893

8'330

89.9%

4

FC Sion

7'670

89.4%

5

FC Luzern

7'154

88.5%

6

Servette FC

7'975

88.3%

7

FC Zürich

6'133

87.7%

8

FC Lausanne-Sport

5'993

86.1%

9

FC Winterthur

6'668

85.7%

10

FC Thun

5'148

85.5%

11

FC St.Gallen 1879

4'735

84.8%

12

Grasshopper Club Zürich

5'183

81.0%

Fazit:
Der FC Lugano dominierte auch diese Kategorie. Die Tessiner spielten die meisten Pässe in der eigenen Hälfte und erreichten gleichzeitig die höchste Passgenauigkeit. Auffällig ist der Unterschied zum FC St.Gallen 1879: Die Ostschweizer spielten weniger als halb so viele Pässe in der eigenen Hälfte wie Lugano und belegten bei der Passgenauigkeit Rang elf.

9. Defensive Stabilität: Zugelassene Schüsse und Gegentore

Eine starke Defensive zeichnet sich nicht nur durch wenige Gegentore aus, sondern bereits dadurch, wie viele Abschlüsse überhaupt zugelassen werden.

Rang

Team

Gegnerische Schüsse gesamt

Gegnerische Schüsse aufs Tor

Gegentore

1

Servette FC

450

156

63

2

FC Lausanne-Sport

471

182

67

3

FC Sion

490

161

40

4

FC Lugano

501

179

42

5

BSC Young Boys

511

186

69

6

FC St.Gallen 1879

526

177

47

7

FC Luzern

546

172

66

8

Grasshopper Club Zürich

547

189

74

9

FC Zürich

580

204

72

10

FC Basel 1893

588

199

58

11

FC Thun

589

178

52

12

FC Winterthur

704

267

100

Fazit:
Der Servette FC liess die wenigsten gegnerischen Abschlüsse der Liga zu. Das andere Extrem bildete der FC Winterthur: Die Zürcher liessen mit Abstand die meisten Schüsse und Torschüsse zu und kassierten gleichzeitig die meisten Gegentore der Saison.

10. Weisse Westen

Eine stabile Defensive zeigt sich besonders dann, wenn ein Team gar kein Gegentor zulässt.

Rang

Team

Gegentore

Weisse Westen

1

FC Sion

40

15

2

FC Lugano

42

12

3

FC Basel 1893

58

9

4

Servette FC

63

9

5

FC St.Gallen 1879

47

8

6

BSC Young Boys

69

8

7

FC Luzern

66

7

8

FC Lausanne-Sport

67

7

9

FC Thun

52

6

10

Grasshopper Club Zürich

74

5

11

FC Zürich

72

2

12

FC Winterthur

100

0

Fazit:
Der FC Sion stellte mit 15 weissen Westen den Bestwert der Liga auf. Der FC Winterthur hingegen blieb während der gesamten Saison kein einziges Mal ohne Gegentor und beendete die Spielzeit mit den meisten Gegentreffern aller Teams.

11. Wann fallen die Tore?

Die Verteilung der Tore über die einzelnen Spielabschnitte zeigt interessante Muster und verdeutlicht, wann die Teams besonders gefährlich wurden.

Team

0-15

16-30

31-45

46-60

61-75

76-90

FC Basel 1893

8

4

13

10

9

11

Grasshopper Club Zürich

9

4

10

5

9

11

FC Lausanne-Sport

8

7

9

11

9

9

FC Lugano

9

6

11

10

14

9

FC Luzern

13

9

8

8

18

20

Servette FC

10

11

8

12

10

20

FC Sion

12

6

12

9

11

13

FC St.Gallen 1879

16

11

7

6

14

18

FC Thun

9

11

14

17

12

17

FC Winterthur

6

5

9

7

10

7

BSC Young Boys

10

12

7

16

17

18

FC Zürich

5

9

9

6

12

8

Fazit:
Der FC St.Gallen 1879 startete am stärksten in die Partien und erzielte die meisten Tore in der Anfangsviertelstunde. Der FC Thun dominierte die Phase unmittelbar vor und nach der Pause. In den Schlussminuten war der FC Luzern am gefährlichsten: 38 Tore in der letzten halben Stunde bedeuten Ligabestwert.

12. Wann werden die Gegentore kassiert?

Nicht nur die eigenen Tore, sondern auch die Gegentreffer verteilen sich unterschiedlich über die Spielzeit.

Team

0-15

16-30

31-45

46-60

61-75

76-90

FC Basel 1893

9

9

6

15

9

10

Grasshopper Club Zürich

11

11

11

13

19

9

FC Lausanne-Sport

11

5

8

8

20

15

FC Lugano

7

4

4

5

13

9

FC Luzern

4

6

17

16

12

11

Servette FC

14

9

10

11

10

9

FC Sion

7

9

6

6

7

5

FC St.Gallen 1879

7

5

10

6

6

13

FC Thun

8

9

8

5

7

15

FC Winterthur

11

17

13

14

22

23

BSC Young Boys

15

4

11

11

11

17

FC Zürich

11

7

13

7

9

25

Fazit:
Die BSC Young Boys waren besonders in der Anfangsviertelstunde anfällig und kassierten dort ligaweit die meisten Gegentore. Der FC Zürich musste in der Schlussviertelstunde 25 Gegentreffer hinnehmen – Ligahöchstwert. Diese entsprechen 35 Prozent aller Gegentore der Zürcher und stellen gleichzeitig den höchsten Anteil eines Teams in einem einzelnen Spielabschnitt dar.

13. Woher kommen die Tore?

Nicht alle Treffer entstehen auf dieselbe Weise. Während einige Teams ihre Tore vor allem aus kurzer Distanz erzielen, verfügen andere über besondere Qualitäten bei Distanzschüssen oder ruhenden Bällen.

Tore nach Position des Torschützen

Rang

Team

Strafraum

Ausserhalb

Ruhender Ball

Elfmeter

Gesamt

1

FC Basel 1893

41

6

0

8

55

2

Grasshopper Club Zürich

35

7

0

6

48

3

FC Lausanne-Sport

42

5

2

4

53

4

FC Lugano

40

9

4

6

59

5

FC Luzern

62

7

1

6

76

6

Servette FC

65

4

0

2

71

7

FC Sion

41

12

0

10

63

8

FC St.Gallen 1879

55

4

2

11

72

9

FC Thun

64

7

4

5

80

10

FC Winterthur

35

5

1

3

44

11

BSC Young Boys

64

8

0

8

80

12

FC Zürich

38

4

1

6

49

Fazit:
Der Servette FC erzielte 65 Tore innerhalb des Strafraums und damit die meisten der Liga. Gleichzeitig stammt mit 92 Prozent der höchste Anteil aller Tore aus dem Sechzehner. Der FC Sion war hingegen aus der Distanz besonders gefährlich und erzielte ligaweit die meisten Tore ausserhalb des Strafraums.

14. Woher kommen die Gegentore?

Auch die Herkunft der Gegentreffer liefert interessante Erkenntnisse über die Stärken und Schwächen der Defensivreihen.

Gegentore nach Position des Torschützen

Rang

Team

Strafraum

Ausserhalb

Ruhender Ball

Elfmeter

Gesamt

1

FC Basel 1893

47

6

1

4

58

2

Grasshopper Club Zürich

60

4

3

7

74

3

FC Lausanne-Sport

56

4

0

7

67

4

FC Lugano

30

6

1

5

42

5

FC Luzern

50

7

1

8

66

6

Servette FC

45

10

2

6

63

7

FC Sion

33

3

2

2

40

8

FC St.Gallen 1879

37

6

1

3

47

9

FC Thun

38

5

0

9

52

10

FC Winterthur

77

14

2

7

100

11

BSC Young Boys

56

3

2

8

69

12

FC Zürich

53

10

0

9

72

Fazit:
Der FC Winterthur kassierte nicht nur die meisten Gegentore insgesamt, sondern auch die meisten innerhalb des Strafraums. Ligaweit fielen 78 Prozent aller Treffer innerhalb des Sechzehners, zehn Prozent ausserhalb des Strafraums, zwei Prozent nach ruhenden Bällen und zehn Prozent per Elfmeter.

15. Tore nach Art des Treffers

Nicht nur die Position auf dem Feld, sondern auch die Art des Abschlusses zeigt unterschiedliche Offensivprofile der Teams.

Rang

Team

Kopf

Links

Rechts

Sonstiges

Eigentor

1

FC Basel 1893

6

18

27

1

3

2

Grasshopper Club Zürich

5

15

26

0

2

3

FC Lausanne-Sport

4

19

28

0

2

4

FC Lugano

9

20

30

0

0

5

FC Luzern

14

21

36

0

5

6

Servette FC

15

19

35

0

2

7

FC Sion

7

21

33

0

2

8

FC St.Gallen 1879

2

17

52

1

0

9

FC Thun

9

14

55

1

1

10

FC Winterthur

9

13

22

0

0

11

BSC Young Boys

7

41

30

0

2

12

FC Zürich

8

12

28

1

0

Fazit:
Die BSC Young Boys erzielten mit 41 Treffern die meisten Tore mit dem linken Fuss – fast doppelt so viele wie jedes andere Team der Liga. Besonders auffällig war der FC St.Gallen 1879: 52 seiner 72 Tore wurden mit dem rechten Fuss erzielt, was einem Anteil von 72 Prozent entspricht.

16. Gegentore nach Art des Treffers

Auch bei den Gegentoren zeigen sich klare Muster.

Rang

Team

Kopf

Links

Rechts

Sonstiges

Eigentor

1

FC Basel 1893

9

22

26

0

1

2

Grasshopper Club Zürich

14

18

39

1

2

3

FC Lausanne-Sport

6

21

38

0

2

4

FC Lugano

5

16

20

0

1

5

FC Luzern

11

26

26

1

2

6

Servette FC

6

16

37

1

3

7

FC Sion

2

10

27

0

1

8

FC St.Gallen 1879

8

16

20

0

3

9

FC Thun

9

16

26

0

1

10

FC Winterthur

8

30

60

0

2

11

BSC Young Boys

10

18

40

0

1

12

FC Zürich

7

21

43

1

0

Fazit:
Der FC Winterthur kassierte sowohl mit dem linken als auch mit dem rechten Fuss die meisten Gegentore der Liga. Die meisten Kopfballgegentore musste der Grasshopper Club Zürich hinnehmen. Servette FC und FC St.Gallen 1879 verzeichneten mit je drei Eigentoren den Höchstwert, während der FC Zürich als einziges Team ohne Eigentor durch die Saison kam.

17. Fouls und Karten

Intensive Zweikämpfe und emotionale Spiele gehören zur Brack Super League. Die Kartenstatistik zeigt, welche Teams dabei besonders häufig an die Grenzen gingen.

Rang

Team

Fouls

Gelbe Karten

Rote Karten

Direkte rote Karten

1

FC Basel 1893

393

69

2

0

2

Grasshopper Club Zürich

565

85

12

7

3

FC Lausanne-Sport

434

76

10

4

4

FC Lugano

461

84

5

3

5

FC Luzern

474

77

4

3

6

Servette FC

482

89

4

3

7

FC Sion

478

75

5

4

8

FC St.Gallen 1879

600

109

2

1

9

FC Thun

595

88

7

4

10

FC Winterthur

489

89

5

4

11

BSC Young Boys

458

61

8

5

12

FC Zürich

542

93

9

7

Fazit:
Der FC St.Gallen 1879 beging mit 600 Fouls die meisten Regelverstösse der Liga und sammelte dabei auch die meisten gelben Karten. Die meisten Platzverweise kassierte der Grasshopper Club Zürich mit zwölf roten Karten. Bei den direkten Platzverweisen teilen sich GC und der FC Zürich mit je sieben den Höchstwert.

18. Heimtabelle

Vor eigenem Publikum präsentierten sich einige Teams besonders stark.

Rang

Team

Spiele

S

U

N

Tore

Gegentore

Differenz

Punkte

1

FC Lugano

19

12

3

4

36

20

16

39

2

FC Thun

19

12

2

5

45

29

16

38

3

FC Sion

19

9

7

3

29

14

15

34

4

FC St.Gallen 1879

19

10

3

6

33

23

10

33

5

BSC Young Boys

19

9

5

5

43

25

18

32

6

FC Basel 1893

19

8

6

5

29

21

8

30

7

Servette FC

19

7

7

5

37

29

8

28

8

FC Lausanne-Sport

19

6

5

8

33

33

0

23

9

FC Luzern

19

5

7

7

42

38

4

22

10

FC Zürich

19

7

1

11

29

36

-7

22

11

Grasshopper Club Zürich

19

4

5

10

26

34

-8

17

12

FC Winterthur

19

3

5

11

23

43

-20

14

Fazit:
Der FC Lugano holte die meisten Punkte im eigenen Stadion und führte die Heimtabelle an. Nur einen Zähler dahinter folgt der FC Thun. Beide Teams gewannen zwölf ihrer neunzehn Heimspiele.

19. Auswärtstabelle

Während einige Mannschaften zuhause überzeugten, fühlten sich andere in der Fremde besonders wohl.

Rang

Team

Spiele

S

U

N

Tore

Gegentore

Differenz

Punkte

1

FC St.Gallen 1879

19

10

7

2

39

24

15

37

2

FC Thun

19

12

1

6

35

23

12

37

3

FC Luzern

19

9

4

6

34

28

6

31

4

FC Sion

19

7

8

4

34

26

8

29

5

FC Lugano

19

7

7

5

23

22

1

28

6

FC Basel 1893

19

8

2

9

26

37

-11

26

7

Servette FC

19

6

7

6

34

34

0

25

8

BSC Young Boys

19

6

5

8

37

44

-7

23

9

FC Lausanne-Sport

19

5

4

10

20

34

-14

19

10

Grasshopper Club Zürich

19

4

4

11

22

40

-18

16

11

FC Zürich

19

4

4

11

20

36

-16

16

12

FC Winterthur

19

2

3

14

21

57

-36

9

Fazit:
Der FC St.Gallen 1879 war das beste Auswärtsteam der Liga und holte in der Fremde mehr Punkte als zuhause. Auch der FC Luzern überzeugte auswärts deutlich stärker als vor eigenem Publikum und belegte in dieser Wertung Rang drei.

20. Comeback-Qualitäten: Punkte nach Rückstand gewonnen

Nicht jede Mannschaft gibt sich geschlagen, wenn sie in Rückstand gerät.

Rang

Team

Spiele

S

U

N

Gewonnene Punkte

1

FC Thun

19

7

1

11

22

2

FC St.Gallen 1879

17

6

3

8

21

3

FC Luzern

22

5

4

13

19

4

FC Basel 1893

20

4

3

13

15

5

FC Sion

17

2

8

7

14

6

FC Lugano

17

3

5

9

14

7

FC Zürich

28

3

4

21

13

8

BSC Young Boys

20

3

4

13

13

9

Servette FC

21

1

9

11

12

10

FC Lausanne-Sport

23

3

3

17

12

11

FC Winterthur

30

2

4

24

10

12

Grasshopper Club Zürich

26

1

4

21

7

Fazit:
Der FC Thun bewies die grösste Comeback-Stärke der Liga und gewann nach Rückständen noch 22 Punkte. Der FC Winterthur geriet am häufigsten in Rückstand, konnte daraus jedoch nur zehn Punkte mitnehmen. Noch weniger holte lediglich der Grasshopper Club Zürich.

21. Punkte nach Führung abgegeben

Mindestens genauso wichtig wie ein Comeback ist die Fähigkeit, eine Führung ins Ziel zu bringen.

Rang

Team

Spiele

Abgegebene Punkte

1

Grasshopper Club Zürich

17

26

2

FC Winterthur

15

25

3

FC Luzern

23

24

4

Servette FC

21

21

5

FC Zürich

20

18

6

FC St.Gallen 1879

28

16

7

FC Lugano

26

15

8

FC Sion

23

15

9

BSC Young Boys

22

12

10

FC Lausanne-Sport

17

11

11

FC Thun

29

11

12

FC Basel 1893

21

11

Fazit:
Der Grasshopper Club Zürich gab nach Führungen die meisten Punkte der Liga ab. Bemerkenswert ist dies vor allem deshalb, weil die Zürcher gleichzeitig zu den Teams gehörten, die am seltensten überhaupt in Führung lagen. Deutlich effizienter gingen der FC Thun, FC Basel 1893 und FC Lausanne-Sport mit Führungen um: Alle drei Teams gaben lediglich elf Punkte ab.