Networking Day Kindes- und Jugendschutz
28. Jan. 2026
SFL
ORG
Zudem markierte die Veranstaltung den Start der Zusammenarbeit mit Kinderschutz Schweiz, mit dem Ziel, den Kindes- und Jugendschutz im Schweizer Profifussball strukturiert weiterzuentwickeln.
Gemeinsames Verständnis
Im Rahmen der Schulung standen zentrale Grundlagen des Kindes- und Jugendschutzes im Fokus. Vermittelt wurde ein gemeinsames Grundverständnis, das für alle SFL-Klubs gelten soll – basierend auf dem Recht von Kindern und Jugendlichen auf Schutz, Förderung und Beteiligung sowie einer klaren Haltung gegenüber jeder Form von Gewalt und Grenzverletzungen.
Darauf aufbauend wurde aufgezeigt, wie Standards schrittweise und unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Klubstrukturen umgesetzt werden können.
Praxisbezug und Rollenklärung
In Gruppenarbeiten wurden konkrete Praxisbeispiele, Herausforderungen aus dem Kluballtag sowie bestehende gute Ansätze diskutiert. Ziel war es, den Erfahrungsaustausch zu fördern und die Umsetzbarkeit der vorgesehenen Massnahmen realistisch einzuordnen.
Sensibilisierung und Prävention im Fokus
Ergänzend wurde eine Sensibilisierungskampagne vorgestellt, die für Ende April und Anfang Mai 2026 geplant ist. Diese wird sowohl online als auch in den Stadien der SFL-Klubs umgesetzt und richtet sich an Kinder, Jugendliche, Eltern, Betreuungspersonen sowie das Umfeld der Klubs. Die Kampagne ist Teil eines Entwicklungsprozesses und kombiniert sichtbare Sensibilisierung mit dem schrittweisen Aufbau von Massnahmen.
Zusammenarbeit mit den Klubs stärken
Zur weiteren Begleitung des Themas wird eine gemeinsame Arbeitsgruppe mit Vertreterinnen und Vertretern der Klubs eingesetzt. Diese unterstützt die Umsetzung der Qualitätsstandards, fördert den Austausch von Erfahrungen und trägt dazu bei, praxistaugliche Lösungen zu entwickeln.
Fazit: Kindes- und Jugendschutz als kontinuierlicher Prozess
Der Networking Day 2026 unterstrich, dass Kindes- und Jugendschutz im Fussball ein gemeinsam getragener, langfristiger Prozess ist. Die Zusammenarbeit zwischen Liga, Verband, Klubs und Fachorganisationen bildet dafür die Grundlage.




(Bild Quelle: Debora Belsito)


