Lausanne-Sport trennt sich von Zeidler
16. Apr. 2026
BSL
Es ist der siebte Trainerwechsel der laufenden Saison in der Brack Super League: Nach dem Servette FC, dem FC Winterthur, dem FC Zürich (zweimal), dem BSC Young Boys, dem FC Basel und dem Grasshopper Club Zürich hat nun auch der FC Lausanne-Sport diese Entscheidung getroffen.
Der erfolgreiche Lauf in der Conference League reichte den Verantwortlichen nicht aus, um die zuletzt enttäuschenden Leistungen in der Brack Super League (9. Platz nach 33 Runden) zu relativieren. In der Mitteilung ist von einem «mangelnden Fortschritt sowohl auf kollektiver als auch auf individueller Ebene» die Rede. Zudem wird festgehalten, dass «die erwarteten Anpassungen zur Trendwende nicht umgesetzt wurden, was zu einer Diskrepanz zwischen den Erwartungen des Klubs und deren Umsetzung führte».
50 Spiele an der Seitenlinie von LS
Peter Zeidler, der im Juni 2025 verpflichtet wurde, stand beim FC Lausanne-Sport in insgesamt 50 Pflichtspielen an der Seitenlinie (Durchschnitt: 1,40 Punkte). Davon 33 Partien in der Brack Super League (10 Siege, 9 Unentschieden, 14 Niederlagen).
Neumayr und Basha übernehmen interimistisch
Für die letzten fünf Saisonspiele in der Relegation Group wird die Mannschaft interimistisch vom Assistenztrainer Markus Neumayr und Talentmanager Migjen Basha betreut.
Die Ziele für den künftigen Trainer
Der Waadtländer Klub nutzt die Mitteilung zudem, um die sportlichen Zielsetzungen für den zukünftigen Trainer zu unterstreichen, dessen Profil derzeit noch definiert wird: eine nachhaltige Etablierung in den Top 6, die Weiterentwicklung junger Talente, die Stärkung der eigenen Identität sowie ein attraktiver und ambitionierter Fussball.


