Die Gewinnerinnen und Gewinner der 5. Swiss Football Night stehen fest
17. Apr. 2026
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Mit Granit Xhaka setzte sich in der Kategorie «UBS National Male Player» zum vierten Mal hintereinander der gleiche Spieler durch. Als Captain führte der 33-Jährige die Schweiz zur sechsten WM-Teilnahme in Folge. Der Rekord-Nationalspieler steuerte zwei Penaltytore, je eines in beiden Duellen mit Schweden, dazu bei. Leaderqualitäten bewies er abermals auch im Klub: Nach dem Wechsel von Bayer Leverkusen zurück in die Premier League wurde er bei Aufsteiger Sunderland sogleich Captain.
Als «UBS National Female Player» wurde wie im Vorjahr Géraldine Reuteler ausgezeichnet. Sie ist derzeit der Inbegriff für fussballerische Klasse. Die 26-jährige Nidwaldnerin wurde an der Women’s Euro in allen drei Gruppenspielen zur «Player of the Match» und von der Fachzeitschrift Kicker ins «Team der Vorrunde» gewählt. Sie gehörte zu den heimlichen Stars der Heim-EM und erzielte in vier Partien ein Tor und einen Assist. Bei Bundesligist Eintracht Frankfurt ist Reuteler seit längerem in bestechender Form.
Bundesliga-Debüt im September 2024, U-21-Debüt im März 2025, seit April 2025 regelmässige Einsätze in Deutschlands höchster Liga, Nati-Debüt im Juni und erstes Tor im zweiten Länderspiel: Der Aufstieg von Johan Manzambi, dem «UBS National Youngster Male», darf durchaus als kometenhaft bezeichnet werden. Mit seiner Dynamik, Vielseitigkeit und Gradlinigkeit auf dem Spielfeld hat sich der Genfer schnell viele Sympathien erspielt. Zur WM-Qualifikation steuerte Manzambi in beiden Spielen gegen Schweden als «Joker» je ein Tor bei.
Die Tanz- und Gesangseinlagen von Leila Wandeler an der Heim-EM waren legendär – die Auftritte des «UBS National Youngster Female» auf dem Platz frech, mutig und erfrischend. Die junge Freiburgerin war die grosse Überraschung im Schweizer EM-Kader und spielte sich mit Leidenschaft in die Herzen der Fans. Im Sommer 2025 wechselte sie aus der Nachwuchsabteilung von Olympique Lyonnais zu West Ham United und sorgte beim Startelfdebüt im Londoner Ligapokal mit einem Traumtor sofort für Aufsehen.
Xherdan Shaqiri hat die Super League im Jahr 2025 mit seiner überragenden Spielintelligenz und der aussergewöhnlichen Qualität seines linken Fusses massgeblich geprägt. Zurück in Basel, fand der ehemalige Nationalspieler sofort zu alter Wirkungskraft: entscheidende Treffer, brillante Zuspiele – 13 Tore und 13 Assists in nur 20 Ligapartien im Frühjahr – sowie ein Führungsstil, der sein Team bis zum Meistertitel trug. Als treibende Kraft des FCB zeigt der «Brack Super League Player» eindrucksvoll, weshalb er weiterhin zu den prägendsten Schweizer Fussballern seiner Generation gehört.
Iman Beney schoss den BSC YB Frauen mit ihrem entscheidenden Penalty zum Meistertitel und spielte sich mit ihren starken Auftritten in die Notizbücher europäischer Topklubs. Seit Sommer 2025 steht das Walliser Supertalent, das als «AXA Women’s Super League Player» ausgezeichnet wurde, bei Manchester City in der Women’s Super League unter Vertrag und kommt dort regelmässig zum Einsatz.
Valon Fazliu gehört zu den eindrucksvollsten und gefährlichsten Akteuren der dieci Challenge League und wurde zum zweiten Mal in Folge als mit der Iconic-Trophäe bedacht. Als unermüdlicher Arbeiter mit ausgeprägter Effizienz und feinem Torinstinkt trägt er den FC Aarau mit seiner Explosivität und seinem Mut in entscheidenden Momenten. Jahr für Jahr bestätigt Fazliu seine Bedeutung als zentraler Leistungsträger: ein Spieler, der nie nachlässt und Spiele dank seines starken linken Fusses regelmässig prägt – sei es mit präzisen Abschlüssen oder entscheidenden Pässen.
Mit dem «UBS Spirit of Football Award» wurde der FC Concordia Lausanne mit seinem Projekt «Le Pôle social» (professionelle Sozialarbeit für Familien, Kinder und Jugendliche in schwierigen Situationen und Organisation einer täglichen Hausaufgabenhilfe für über 60 Kinder) ausgezeichnet. Die «Suva Fairplay Trophy» gewann der SC Nebikon. Die Luzerner waren mit nur 58 Strafpunkten in 117 Spielen der fairste aller 604 angemeldeten Vereine. Als Belohnung erhielten die Fanionteams neben der Auszeichnung einen Startplatz pro Geschlecht in der ersten Cuprunde 2025/26.

