Christian Fassnacht ist Torschützenkönig der Brack Super League
22. Mai 2026
BSL
Da die ersten fünf Spieler der Torschützenliste am letzten Spieltag ohne weiteren Treffer blieben, reichten Fassnacht seine 18 Tore zum Gewinn der Auszeichnung. Bereits in der Vorsaison hatte mit Xherdan Shaqiri ein Spieler mit derselben Anzahl Treffer die Torjägerkrone gewonnen.
BSL-Torschützenliste 2025/26
| Rang | Spieler | Tore |
| 1 | Christian Fassnacht | 18 |
| 2 | Chris Bedia | 17 |
| 3 | Alessandro Vogt | 15 |
| 4 | Elmin Rastoder | 15 |
| 5 | Miroslav Stevanovic | 14 |
Persönliche Bestwerte für Fassnacht
Für Christian Fassnacht war es statistisch die erfolgreichste Super-League-Saison seiner Karriere. Noch nie erzielte er so viele Tore in einer Saison (18), sammelte so viele Scorerpunkte (25) oder lieferte so viele Assists (7).
Zudem war es bereits die siebte Super-League-Saison mit einer zweistelligen Anzahl Tore für den Schweizer. Nur Marco Streller kommt auf noch mehr Spielzeiten mit mindestens zehn Treffern.
Vier Spieler mit mindestens 15 Toren
Mit Christian Fassnacht (18), Chris Bedia (17), Alessandro Vogt (15) und Elmin Rastoder (15) gab es in dieser Super-League-Saison gleich vier Spieler mit mindestens 15 Treffern. Zuletzt war dies in der Saison 2016/17 der Fall.
Gemeinsam mit Chris Bedia bildete Fassnacht zudem eines der erfolgreichsten Offensivduos der Liga. Die beiden YB-Spieler erzielten zusammen 35 Tore und waren damit für mehr als die Hälfte aller Treffer der Berner verantwortlich.
Effizient und torgefährlich
Christian Fassnacht erzielte aus 12.7 Expected Goals insgesamt 18 Treffer und übertraf seinen xG-Wert damit um 5.3 Tore. Unter allen Super-League-Spielern mit mindestens zehn Treffern war einzig Alvyn Sanches noch effizienter.

Auch seine Chancenverwertung gehörte ligaweit zu den besten. Unter allen Spielern mit mindestens zehn Toren belegte Fassnacht mit einer Verwertungsquote von 23.7 Prozent den zweiten Platz hinter Teamkollege Chris Bedia.
Im Schnitt benötigte Fassnacht lediglich 131 Minuten pro Treffer. Nur Chris Bedia und Samuel Mráz erzielten ihre Tore in dieser Saison häufiger.
Die meisten Non-Penalty-Tore der Liga
17 seiner 18 Treffer erzielte Fassnacht aus dem Spiel heraus – Höchstwert der Liga. Nur einmal traf der Schweizer vom Penaltypunkt, dies bereits in der ersten Runde gegen den Servette FC.

Zudem gelangen Fassnacht vier Kopfballtore. Lediglich Miroslav Stevanovic erzielte in dieser Saison noch mehr Treffer per Kopf.
Auffällig war auch Fassnachts Präsenz in der Schlussphase der Spiele: Fünf seiner Tore erzielte der YB-Offensivspieler in der sogenannten «YB-Viertelstunde». Nur Teamkollege Chris Bedia traf in diesem Zeitraum noch häufiger.



